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Wie sicher ist der eigene PC?

Windows ist bekannt für seine Sicherheitslücken, sowohl für die versehentlich verursachten wie auch für die absichtlichen. Bereits 1999 entdeckte ein Mann namens Andrew Fernandes, dass Microsoft in seine Betriebssysteme eine Hintertür für den US-Geheimdienst NSA (National Security Agency) eingebaut hat, die eine sichere Datenverschlüsselung unmöglich macht. Dies Vorgehen wurde mindestens bis Windows 2000 praktiziert. Es gibt übrigens in den USA eine gesetzliche Grundlage dafür, dass Software ins Ausland nur mit abgeschwächten Sicherheitsstandards verkauft wird als ins Inland.

Da kann man als hiesiger Anwender wohl nichts machen. Wer nicht gerade seine Liebe für Linux entdeckt, der muss wohl oder übel eine der zahlreichen Windows-Versionen nutzen. Es gilt also, möglichst alle Einfallstore für ungebetene Gäste wie Viren und Spione zu schließen.

Das ist schon mit ziemlich einfachen Mitteln möglich.:

1. Auf jeden PC gehört eine regelmäßig zu aktualisierende Anti-Viren-Software.

2. Auf jeden PC gehört eine so genannte Software-Firewall.

3. Alle relevanten Sicherheitsupdates der verwendeten Software, vor allem des Betriebssystems, sollten installiert werden.

4. Regelmäßige Sicherung aller wichtigen Dateien auf einen externen Datenträger.

Wer diese vier Regeln beherzigt, der hat seinen PC/Laptop quasi grundgesichert. Nutzt er die dazu vorhandenen Freeware-Programme, gibts relative Sicherheit sogar zum Nulltarif.

Das auf solche Sicherungsmaßnahmen geachtet wird, um böse Buben vom eigenen Rechner fern zu halten, ist ja noch einleuchtend. Das es aber demnächst auch nötig sein könnte um den eigenen Staat vom heimischen PC fernzuhalten, ist schon irgendwie krass.

Die Überwachunsfetischisten hierzulande, allen voran unser geliebter Innenminister, sind schon ganz heiß darauf, jeden PC in diesem unserem Lande mit einem schwarz-rot-goldenen Spionageprogramm, Trojaner genannt, zu bestücken. Damit ist es möglich, die Inhalte von PC zu durchwühlen, und zwar ohne dass es der Mensch vor dem Gerät weiß. Nichts ist dann mehr sicher auf dem ausspionierten PC.

Datenschutz in Deutschland

(Dieses Poster steht unter CC-by-nc-nd-Lizenz)

In NRW hat man seit dem 1 Januar dieses Jahres bereits ein Gesetz das entsprechendes möglich macht. Vorstöße von Herrn Schäuble auf Bundesebene stoppte vorerst der Bundesgerichtshof. Wie lange, ist die Frage, kündigte der Herr Innenminister doch umgehend an, die Gesetzeslage anpassen zu wollen. Man darf gespannt sein, was als nächstes kommt auf dem Weg in die schöne neue Welt.... ?

 

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